SHIELDS AGAINST VIOLENCE

 

ARTrauma ®

 

Vorgeschichte

  

In den Jahren 2002 bis 2013 setzte sich Agata Norek intensiv mit der Verarbeitung von Traumata auf der Ebene der Kunst auseinander. Mithilfe eines „Schutzschild“ - Symbols als Ausdrucksmittel befasste sie sich mit den Folgen und Facetten von Gewalt.

Ihre Forschung führte zur Doktorarbeit „Schutzschilde“, die 2013 von der Kunstakademie Kattowitz (Polen) ausgezeichnet und für den Preis des polnischen Bundesministers nominiert wurde. 2015 wurden ihre 27 „Schutzschild“-Exponate im Bayrischen Landtag der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung eröffnete die Landtagspräsidentin, Frau Barbara Stamm, unter dem Motto: „Starke Frauen für eine bessere Welt“. Im Januar 2016 berichtete das VOGUE Mode-Magazin von diesem Projekt. Im April 2016 präsentierte die Ideengeberin das Projekt auf dem Frauenkongress in Kattowitz und bekam den Titel „Woman of success“ in der Region. Im Juni 2016 wurden die „Schutzschilde“ mit dem 3. Platz in der Kategorie „Inspiration“ beim Augsburger Medienpreis 2016 ausgezeichnet. Im März 2017 publizierte das renommierte polnische Psychologie-Magazin „Charaktery“ ein ausführliches Interview mit Agata Norek. Im Interview erzählte Agata Norek erstmals über die ARTrauma ® Methode, die sie im Rahmen ihrer Doktorarbeit ausgearbeitet hatte. ARTrauma ® ist eine innovative Methode, die auf enge Weise Kunst und Traumatherapie miteinander verbindet. Das Symbol eines „Schutzschildes“ wird als zentrales Element verwendet, um den Heilungsprozess und die Verarbeitung der Folgen traumatischer Erlebnisse zu unterstützen.

Agata Norek gründete 2011 den Verein „Shields Against Violence SAV“ e.V, um ihre Arbeit weiterzuentwickeln.

 

Ziel

 

Von Gewalt betroffene Menschen sollen über den Bau von „Schutzschilden“ in einem geschützten und vertrauensvollen Rahmen die Möglichkeit erhalten, sich mit den eigenen belastenden Themen in kreativer, stabilisierender und verarbeitender Weise auseinander zu setzen. Durch den Bau des individuellen „Schutzschildes“ wird dem eigenen Unaussprechlichen eine Gestalt und Form gegeben und ein Spiegel der persönlichen inneren und äußeren Konflikte geschaffen. Das Gruppenangebot versteht sich als Therapiemethode - als Therapie begleitendes und ergänzendes Angebot.

 
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